Die rechtlichen Grundlagen des Vertragsrechts

Das Vertragsrecht spielt in der Gesetzgebung eine zentrale Rolle, da es sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Verträgen befasst. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt die rechtlichen Grundlagen des Vertragsrechtes. Dazu gehören beispielsweise auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Das Vertragsrecht zeigt die für alle Vertragstypen geltenden Gesetze und rechtliche Regelungen.

Grundlagen Vertragsrecht: Wie kommt ein Vertrag zustande?

Für das Zustandekommen eines Vertrags werden übereinstimmende Willenserklärungen von mindestens zwei Personen benötigt. Die erste Willenserklärung ist verpflichtend und gilt als das „Angebot“. Die zweite Willenserklärung gilt als die zustimmende Willenserklärung und wird als „Annahme“ bezeichnet.

Wann ist ein Vertrag gemäß Vertragsrecht wirksam?

Verträge müssen nicht nur schriftlich geschlossen werden. Willenserklärungen können auch mündlich oder durch konkludiertes Handeln abgegeben werden. Es gibt jedoch einige Fälle, in denen Verträge an eine bestimmte Form gebunden sind. So müssen beispielsweise Heimverträge oder Wohnmietverträge schriftlich erfolgen. Der Kauf eines Grundstückes hingegen benötigt sogar eine notarielle Bekundung, um wirksam zu sein.

Wann kann ein Vertrag laut dem Vertragsrecht angefochten werden?

Es gibt einige Fälle, in denen die Richtigkeit und Gültigkeit des Vertrags angefochten werden kann.
Dies gilt beispielsweise bei:

  • Beschränkter Geschäftsfähigkeit
  • Geschäftsunfähigkeit
  • Irrtum
  • Täuschung
  • Drohung
  • Sittenwidrigem Handeln

Vertragsrecht Grundlagen: Was versteht man unter Rechtsfähigkeit?

Jede natürliche Person ist von Geburt an rechtsfähig. Das bedeutet, dass sie private Rechte und Pflichten aus dem Bereich des bürgerlichen Rechts etc. trägt. Ebenso sind Unternehmen und Institutionen von der Gründung bis zu dem Erlöschen rechtsfähig.

Was versteht man laut dem Vertragsrecht unter Geschäftsfähigkeit?

Bei der Geschäftsfähigkeit wird in drei Stufen unterschieden:

  1. Geschäftsunfähigkeit, die alle Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr einschließt.
  2. beschränkte Geschäftsfähigkeit, die für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt.
  3. Geschäftsfähigkeit, die ab dem vollendeten 18. Lebensjahr gültig wird.Das bedeutet, dass man im Stande ist Willenserklärungen abzugeben und anzunehmen, um einen Vertrag zu schließen. Diese Willenserklärungen sind wirksam und rechtlich bindend.

 

Vertragsrecht Grundlagen: Was ist der Vertragsrechtsschutz und wann wird er benötigt?

Der Vertragsrechtsschutz ist eine Rechtsschutzversicherung, die sich auf das Vertragsrecht fokussiert. Sie greift dann ein, wenn ein Vertrag unwirksam oder anfechtbar ist. Diese Leistung im Firmenrechtsschutz bieten nur wenige Versicherungsgesellschaften an.  Ein Vertragsrechtsschutz übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits bei der Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Schuldverhältnissen.

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