Straßenverkehrsrecht- alle Informationen auf einen Blick

Das Verkehrsrecht ist Teil des Verkehrswesens und beinhaltet alle Rechtsnormen, die mit dem Verkehr in Verbindung stehen. Als „Verkehr“ gilt die Ortsveränderung von Personen und Gütern. Es wird in das öffentliche Recht und in das Privatrecht unterteilt.
Zum öffentlichen Recht zählen beispielsweise die Erteilung und der Entzug der Fahrerlaubnis. Zum Privatrecht gehört z.B. das Gewährleistungsrecht beim Autokauf oder der Schadensersatz.

Das Straßenverkehrsrecht

Das Straßenverkehrsrecht, auch Straßenverkehrsgesetz, ist ein Unterpunkt des Verkehrsrechts und ist die Bezeichnung für Vorschriften, Rechte und Pflichten der Teilnehmer am Straßenverkehr und die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme.

Seit wann gibt es das Straßenverkehrsgesetz gemäß dem Verkehrsrecht?

1909 wurde das Straßenverkehrsgesetz (StVG) erstmals unter dem Namen „Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen“ ins Leben gerufen. Dabei ist das geltende Recht im Grunde gleichgeblieben. Da die Motorisierung im 20. Jahrhundert immer stärker zunahm, wurde das Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen eingeführt. Im Laufe der Jahre wurde das Gesetz immer wieder geändert und ergänzt.

Welche Bereiche werden durch das StVG im Verkehrsrecht geregelt?

Alle im Straßenverkehrsgesetz verankerten Vorschriften beziehen sich auf alle Verkehrsteilnehmer, dazu zählen auch Fahrradfahrer und Fußgänger.

Das StVG regelt folgende Punkte:

  • Die Zulassung von Personen und Kraftfahrzeugen
  • Die Kennzeichenverwendung
  • Führerschein und Fahrerlaubnis
  • Die Haftpflicht für Fahrzeugführer und Fahrzeughalter
  • Straf- und Bußgeldvorschriften
  • Rechtliche Verordnungen für die Sicherheitserhaltung im Straßenverkehr
    etc.

Was gilt gemäß dem Straßenverkehrsrecht als eine Ordnungswidrigkeit?

Ordnungswidrigkeiten sind Rechtsverstöße im Straßenverkehr, die meistens keinen kriminellen Hintergrund haben und deswegen nicht mit einer Strafe, sondern mit einem Bußgeld geahndet werden. Ein grob fehlerhaftes Verkehrsverhalten stellt eine Gefährdung für den Straßenverkehr dar und wird deswegen strafrechtlich verfolgt.
Die meisten Verkehrsverstöße sind jedoch nur Ordnungswidrigkeiten.

Ordnungswidrig ist vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln gegen eine Vorschrift, z.B.:

  • Geschwindigkeits-Überschreitungen
  • Überholen trotz Verbotes
  • Missachtung der Vorfahrt
  • Rückwärtsfahren mit Behinderung des Straßenverkehres
    etc.

Was müssen Sie bei einem Bußgeldbescheid tun?

Nach Zustellung des Bußgeldbescheids gilt die Frist von zwei Wochen, um Einspruch einzulegen oder das Bußgeld zu begleichen. Dabei ist es ratsam, einen Anwalt für Straßenverkehrsrecht dazu zu ziehen oder gleich einen Rechtsanwalt für Straßenverkehrsrecht mit der Vertretung zu beauftragen. Der Bußgeldbescheid wird schriftlich durch die zuständige Behörde erlassen und an den Halter des Fahrzeugs zugestellt. Bei der Zustellung durch die Behörde gilt eine Frist von 3 Monaten, danach sind kleinere Vergehen und Ordnungswidrigkeiten verjährt.

Anwalt Straßenverkehrsrecht

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