Vertragsrecht

  • AGB´s - Was ist wirksam, was ist unwirksam?
  • Sie wollen ein Auto (ver)kaufen und vertraglich sicher sein?
  • Probleme mit dem Übergabeprotokoll der Mietwohnung?
  • Auf der Straße zu einem Vertrag überredet worden? (Fernabsatzvertrag)
  • Sie möchten einen Vertrag nach dem Haustürwiderrufsrecht widerrufen?


Die Ausarbeitung und Unterzeichnung von Verträgen gehört in Deutschland zum täglichen Geschäft. Und selbst wenn Sie sich um größtmöglichen Abstand zu vertraglichen Vereinbarungen bemühen - um einen Vertrag bezüglich der neuen Wohnung, dem neuen Auto oder dem Zeitschriftenabo kommt man nicht herum. Ein Vertrag bedeutet ein Rechtsgeschäft zwischen mindestens zwei Personen, das die Rechte und Pflichten der Parteien verbindlich festlegt.

Vertragsrecht

Pacta sunt servanda, zu deutsch: "Verträge sind einzuhalten". Dieser Grundsatz macht deutlich, wie verbindlich Verträge heutzutage sind und wie wichtig eine genaue Kenntnis der Materie ist. Im besten Falle wird schon vor der Unterzeichnung eine Überprüfung des Vertrages veranlasst, aber auch im Nachhinein können Klauseln geändert oder der Vertrag für nichtig erklärt werden. Ein lupenreiner, nicht anfechtbarer und rechtswirksamer Vertrag braucht deshalb Zeit, um nach allen Seiten völlig abgesichert zu sein. Eine anwaltliche Beratung kann hier schon im Vorhinein ansetzen und späteren Problemen mit den Vertragspartnern vorbeugen.

Sind Sie bereits in einen Vertrag eingetreten und nun völlig unzufrieden? Zuerst kommt es auf die VertragsART an, in die Sie als Vertragspartner eingestiegen sind: Hier unterscheidet man zum Beispiel zwischen Fernabsatz- und Versicherungsverträgen, Haustürgeschäften, Verbraucherdarlehensverträgen, Teilzahlungsgeschäften, Ratenlieferungsverträgen, Dauerschuldverhältnissen oder Kaufverträgen. Die Liste möglicher Vertragsarten ist lang, denn generell besteht durch die Vertragsfreiheit die Möglichkeit eines völlig formfreien Vertrages.

Die Bindung an den Vertrag hängt wiederrum von mehreren Faktoren ab:

  • Existiert noch ein Widerrufs- oder Rückgaberecht?
  • Sind Leistungsstörungen und/oder Mängel erkennbar?
  • Waren Sie sich über den Inhalt Ihrer Erklärung nicht im Klaren?
  • Sind Sie bei Vertragsabsschluss getäuscht oder bedroht worden?

Die Möglichkeiten für eine Vertragslösung können oft sehr begrenzt sein, doch auch eine Vertragsänderung kann in Betracht gezogen werden. Wiederum heißt das Motto: "Je früher, desto besser". Denn je länger Sie Ihre Verträge "ruhen" lassen, desto schwieriger wird eine Vertraganfechtung werden. Bei arglistiger Täuschung beträgt die Anfechtungsfrist zum Beispiel ein Jahr.


Ich bin jederzeit gerne für Sie da.

 

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